Review – Laserpointer – Hilfsmittel für Manöver und Sichtbereiche

Warum Linien-/Kreuzlaser?

TableTop Systeme wie zum Beispiel Warhammer Fantasy , Freebooters Fate und X-Wing haben die „Bestimmung des Sichtbereichs der Miniatur“ fest im Regelwerk verankert. Das geht von 90° Sichtbereich in der Front bei Warhammer und X-Wing, bis zu 180° Sicht nach Vorn von der hinteren Basekante bei Freebooters Fate.

In manchen Spielsituationen ist es nicht immer auf den ersten Blick eindeutig, ob eine Miniatur sein Ziel sehen kann. Hierzu bedarf es der Bestimmung des Sichtbereiches bzw. der Sichtlinie. Dies kann durch „Hinter die Miniatur beugen“ um die TLOS (True Line of Sight) zu bestimmen, bis hin zu „verlängern des, auf die Base gemalten Sichtbereiches“ mit einem Stab oder Maßband, variieren.

Hilfsmittel, wie Maßbänder oder Maßstäbe werden gerne dazu verwendet, um die Sichtlinien bzw. Sichtbereiche zu seinem Gegenspieler „anschaulich“ zu machen. Dabei kann es allerdings dazu kommen, dass die Spielsituationen unrettbar zerstört werden und nicht so einfach rekonstruiert werden können. Dazu bedarf es meist nur eines kleinen Stubsers beim Anlegen der Maßbänder oder des abrupten Wegziehens dieser Hilfsmittel. Hierbei unterstellen wir Niemanden Absicht oder gar Tollpatschigkeit. Manchmal lässt sich sowas nicht vermeiden.

Wirklich?

Einige Spieler verwenden zum bestimmen der Sichtlinie / des Sichtbereiches einen Laserpointer in verschiedenen Varianten:

1. Punktlaser

2. Linienlaser

3. Kreuzlaser

Mithilfe des Punktlasers, kann man u.a. bei Freebooters Fate die Sichtlinie (TLOS) von den Augen des Models auf das Ziel fast genau abbilden. Trifft der Laserpunkt das Ziel an den für eine Sichtlinie relevanten Teilen, so kann nachweislich eine Sichtlinie gezogen werden.

Der Linienlaser kann dies ebenfalls. Zudem kann man mit ihm Sichtbereiche verlängern, um zu bestimmen, ob sich das Ziel im Sichtbereich befindet. U.a. bei Freebooters Fate kann man mit dem Linienlaser perfekt den 180° Sichtbereich von der hinteren Basekante aus abbilden. Zudem kann man dank der Linie den „Weg der Sicht“ verfolgen und schnell Sichtbehinderungen erkennen. Angelegte Winkelschablonen für 45° bzw. 90° Sichtbereich, können mit dem Linienlaser schnell und simpel verlängert werden.

Der Kreuzlaser hat alle Eigenschaften des Linienlasers inne und toppt ihn noch aufgrund der Darstellung eines 90° Sichtbereiches. Gerade bei X-Wing hilfreich, da man den Laser auf die Schiffskarte und den aufgedruckten Sichtbereich anlegen und somit den Sichtbereich effektiv und präzise verlängern kann. Bei Warhammer Fantasy kann man den Laser so ausrichten, dass die Linien von beiden Vorderkanten aus, den 45° Sichtbereich der Einheit darstellen.

 

Miniaturen Copyright:

  1. Star Wars™ and all associated elements are © 2011 Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved. Used under authorization.
  2. by Freebooters Fate & Werner Klocke

Upgrade Fixierung

Wer keine ruhige Hand hat, kann sich eine Studioklemme oder ähnliches organisieren, um den Laserpointer über dem Objekt „schwebend“ zu fixieren. So kann der Sichtbereich perfekt bestimmt werden und man hat beide Hände frei um die Bewegungen/Aktionen durchzuführen.

 

Gesehen im Internet:

Studioklemme mit Flex-Arm 53cm und Standfuß

https://www.foto-mueller.at/shop/fotostudio-technik/aufnahmetische/studioklemme-mit-flex-arm-53cm-und-standfuss.html

Vor- und Nachteile Einsatz Laserpointer

Vorteile

  • präzise Abmessungen möglich
  • Kein herumhantieren mit Maßbändern, Maßstäben oder vergleichbarer Hilfsmittel
  • Kein Verrücken der Miniaturen durch Kontakt beim messen
  • Zeit- und Nervenersparnis aufgrund der obigen Punkte

Nachteile

  • Genaue Positionierung finden und halten ohne Standfußfixierung
  • Zusätzliche Ausgabe(n)
  • Darf nicht in die Augen gehalten werden! Laserstrahlen erzeugen einen äußerst intensiven, stark gebündelten Strahl. Der intensive Lichtstrahl kann insbesondere die Augen schädigen.

Fazit

Die Laserpointer – in welcher Variante auch immer – sind ein probates Hilfsmittel um auf dem Spielfeld zu Manövrieren und zur Bestimmung des Sichtbereiches und der Sichtlinie in vielen gängigen Systemen. Wer die zusätzlichen Kosten für das Gimmick ausgeben möchte, wird meiner Meinung nach auch nicht enttäuscht. Bei meinen Testgeräten von Laserfuchs.de liegt der teuerste Preis für den Kreuzlaser bei ca. 24€. Der Linienlaser kostet ca. ¼ weniger und der Punktlaser ca. ½ weniger – das variiert je nach Shop und deren Rabatten. Für MICH selber eine lohnende Anschaffung, welche sich sofort bewährt hat.

Testobjekte

Hersteller

www.laserfuchs.de

Positionierlaser Punktlaser Lasermodul rot 650nm 1mW incl. Batterie Typ:LFD650-1-4.5(15×68)

Positionierlaser Linienlaser Strichlaser rot 650nm 5mW 90° incl. Batterie Typ:LFL650-5-4.5(15×68)90

Positionierlaser Kreuzlaser Kreuz Laser rot 650nm 5mW 45° incl. Batterie Typ:LFC650-5-4.5(15×68)45

SicRat

Gründer / Admin von www.tablepott.de und des Blogs. Redakteur und Hobbyist. Systeme: | Freebooters Fate Mannschaften: Bruderschaft, OLHG | X-Wing 2.0: Rebellen, Imperium | Dreadball: Draconis All-Stars, Ninth Moon Tree Sharks | WH40k: Death Guard | The Walking Dead: All Out War | STAR WARS Legion: Imperium, Rebellen

Ein Gedanke zu „Review – Laserpointer – Hilfsmittel für Manöver und Sichtbereiche

  • 20. März 2016 um 12:13
    Permalink

    Hallo,
    eine sehr interessante Website. Super aufgebaut. Weiter so 🙂
    Grüße,
    Sebastian

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